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Suchbegriff: SK Hynix

Der südkoreanische Aktienmarkt erlebt derzeit einen bedeutenden Wandel, da die durch künstliche Intelligenz getriebene Nachfrage nach Halbleitern dazu beiträgt, den seit langem bestehenden „Korea-Discount” in eine Premium-Bewertung umzuwandeln. Der KOSPI-Index erreichte Rekordhöhen, angetrieben durch die starke Performance der Chiphersteller Samsung Electronics und SK Hynix, die chinesische Technologieriesen in Bezug auf die Marktkapitalisierung überholt haben. Der KI-Boom führt zu einer Verknappung von Speicherchips und Preissteigerungen, wobei sich die Gewinne der Halbleiterhersteller verdreifacht haben und die Unternehmen davor warnen, dass die Chipknappheit bis 2027 anhalten wird.
Die asiatischen Märkte verzeichneten eine starke Rallye, wobei der japanische Nikkei-Index mit 54.821 Punkten ein Rekordhoch erreichte und mit einem Plus von 4 % schloss. Der südkoreanische Kospi stieg um 6,8 %, während auch die chinesischen Indizes Gewinne verzeichneten. Die Rallye wurde durch die positive Entwicklung des US-Marktes und einen gegenüber dem Yen stärkeren Dollar beflügelt, was den Exportunternehmen Auftrieb gab. Chip-Hersteller wie Samsung Electronics und SK Hynix führten die Gewinne in Südkorea an, während TSMC in Taiwan zulegte.
Die Analyse identifiziert vier Halbleiteraktien, die von einem erwarteten „Superzyklus“ für KI-Speicher profitieren dürften, der durch die steigende Nachfrage nach Speicherchips in Anwendungen der künstlichen Intelligenz angetrieben wird. Führende Speicherhersteller dürften bis 2026 ein deutliches Wachstum verzeichnen.
Apple meldete ein Rekordquartal mit einem Umsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch die „atemberaubende” Nachfrage nach dem iPhone 17 und eine starke Erholung in China, wo der Umsatz um 38 % stieg. Das Unternehmen gab einen optimistischen Ausblick und prognostizierte für das laufende Quartal ein Wachstum von bis zu 16 %. Apple gab außerdem die Übernahme des israelischen KI-Startups Q.ai für rund 2 Milliarden US-Dollar bekannt. Trotz der positiven Ergebnisse verzeichnete die Aktie nachbörslich nur einen moderaten Anstieg von 0,2 %. Das Unternehmen sieht sich mit Herausforderungen durch Preissteigerungen bei Speicherchips konfrontiert, da die Nachfrage von KI-Rechenzentren das Angebot übersteigt.
Apple meldete ein Rekordquartal mit einem Umsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch die „atemberaubende” Nachfrage nach dem iPhone 17 und eine starke Erholung in China, wo der Umsatz um 38 % stieg. Das Unternehmen gab einen optimistischen Ausblick und prognostizierte für das laufende Quartal ein Wachstum von 16 %. Apple gab die Übernahme des israelischen KI-Startups Q.ai für rund 2 Milliarden US-Dollar bekannt und plant, noch in diesem Jahr eine KI-gestützte Siri-Version auf den Markt zu bringen. Trotz der Bedenken hinsichtlich der Lieferkette im Zusammenhang mit den Preisen für Speicherchips bleiben Analysten optimistisch, was die Fähigkeit von Apple angeht, Störungen zu bewältigen. Die Aktie verzeichnete nachbörslich einen moderaten Anstieg von 0,2 %.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte im vorbörslichen Handel leicht schwächer eröffnen, während die asiatischen Märkte überwiegend positiv tendieren. Die US-Notenbank hat die Zinsen unverändert belassen, was zu einer anhaltenden Abwertung des Dollars gegenüber dem Franken und dem Euro führte. Die großen Technologieunternehmen meldeten gemischte Quartalsergebnisse, wobei Halbleiteraktien starke Gewinne verzeichneten. Der Goldpreis stieg über 5500 US-Dollar, und die Ölpreise legten angesichts der globalen Marktentwicklungen zu.
Die südkoreanischen Chiphersteller Samsung und SK Hynix profitieren erheblich vom Boom der KI-Investitionen, da große Technologieunternehmen wie Meta, Microsoft, Amazon und Alphabet weiterhin erhebliche Summen für KI-Hardware ausgeben. Beide Unternehmen vermeldeten massive Gewinnsteigerungen und erhöhen ihre Investitionen in Produktionskapazitäten, insbesondere für HBM-Chips (High Bandwidth Memory), die in den KI-Beschleunigern von NVIDIA zum Einsatz kommen. Der KI-Boom treibt zwar das Wachstum der Chiphersteller voran, führt aber auch zu einem globalen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, das andere Branchen wie die Smartphone- und Automobilindustrie bedroht, wobei weiterhin Bedenken hinsichtlich eines nachhaltigen Wachstums der KI-Nachfrage bestehen.
Der KI-Boom hat zu einer massiven Nachfrage nach DRAM-Speicherchips geführt, was zu einem strukturellen Versorgungsdefizit und einem Preisanstieg bei allen DRAM-Typen geführt hat. Während Halbleiterunternehmen wie Micron, Samsung und SK Hynix einen Anstieg ihrer Aktienkurse verzeichnen konnten, sehen sich Käufer mit Engpässen und deutlich gestiegenen Kosten konfrontiert. Die Automobilindustrie hat Schwierigkeiten, Chips zu beschaffen, da KI-Kunden Vorrang haben, und die Unterhaltungselektronik sieht sich mit 10 bis 25 % höheren Produktionskosten konfrontiert, wobei weitere Steigerungen zu erwarten sind, was den Absatz von Smartphones im Massenmarkt dämpfen könnte.
Samsung Electronics wird im Februar mit der Produktion von HBM4-Speicherchips der nächsten Generation für Nvidia beginnen, um mit dem Konkurrenten SK Hynix, dem derzeitigen Hauptlieferanten für KI-Chips, zu konkurrieren. Berichten zufolge hat Samsung die Qualifikationstests sowohl für Nvidia als auch für AMD bestanden, was zu einem Anstieg des Aktienkurses von Samsung um 2,2 % führte, während die Aktien von SK Hynix um 2,9 % fielen. Die Chips werden für die kommende KI-Plattform Vera Rubin von Nvidia verwendet werden.
Die Vereinigten Staaten und Taiwan haben ein wichtiges Handelsabkommen geschlossen, das die Zölle auf taiwanesische Waren von 20 % auf 15 % senkt und im Gegenzug Investitionen in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar in Halbleiter und Technologie in den USA vorsieht. Das Abkommen zielt darauf ab, die Lieferketten für Chips zu sichern und die amerikanischen Produktionskapazitäten zu steigern. TSMC hat bereits 165 Milliarden US-Dollar für Anlagen in Arizona zugesagt. Das Abkommen stellt eine Annäherung zwischen den USA und Taiwan nach früheren Zollandrohungen dar und geht auf strategische Bedenken hinsichtlich der Halbleiterproduktion und der nationalen Sicherheit ein.
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